Udruženje pčelara - pčelarstvo Maradik

mr Naum, Dobrila, Dipl.ing.stočarstva Vladimir, Ignjat i Dipl.socijalni radnik Olivera Bandžov

EINE NEUE BEKAMPFUNGS METODE DER AMERIKANISCEN FAULBRUT (Bacillus larvae) IN EINEM BIENENSTAND MIT 56 HONIGBIENENVOLKERN IN RIMSKI SANCEVI NEBEN NOVI SAD – SERBIEN

AUTOR:

Mr. NAUM BANDZOV, Fruskogorska 25, 22.327 Maradik, SERBIEN  Tel> **381 22 506 676 E-mail:  bandzov@neobee.net

ASSISTANS: Dr. Dj. Djermanovic, Dipl. vet. D. Kolaric, Mag. vet. D. Suvakov, Dipl. vet.N. Plavsa, Dr. vet. M. Mrdjen, Dipl. vet. M. Maljkovic, Z. Lovrenovic, D. Pantic, M.Mitrovic, I. Boršos

SUMMARY
                        Die vierte Ausgabe des „Veterinaren Handbuchs“, das gegenwärtig die jugoslawische und macedonische Veterinärdoktrin darstellt und das 1989 erschienen ist, bezieht sich im XI. Kapitel auf die Bienenkrankheiten. Auf den Seiten 701-702 empfiehlt es die Tilgung der amerikanischen Faulbrut anhand von zwei Methoden:
                        1. Vernichtung der befallenen Bienenvölker,
                        2. Heilung der befallenen Bienenvölker durch Behandlung und Selektion.
                        Wir verbesserten die zwiete Methode, indem wir Bienenvölker mit Mobilrahmen verwendeten. Die Behandlung erfolgte in zwei Etappen: wir schleuderten den ganzen Honig aus den befallenen und kranken Bienvölkerund entfernten alle Waben mit befallenen Larven. Diese Waben kamen in spezielle Isolatoren (Erneuerung) bis die gesunden Jungbienen ausschlpften. Diese wurden später geschwächteren Bienenvölkern zugesetzt, um die Struktur der Generationen und das Hygieneverhalten zu verbessern. Nach dem Auschlüpfen aller gesunden Jungbienen entnahmen wir die Waben aus den Isolatoren, schnitten sie aus den Rahmen heraus, verbrannten oder vergruben sie tief in der Erde. Die infestierten Beuten wurden durch neue desinfizierte Beuten ersetzt. Die infizierten Beuten wurden desinfiziert und abgeflammt.
                        Anhand dieser neuen technologischen und biologischen prevention genetischen Methode konnten wir in nur ein bis zwei Tagen den Befall in einem grosen Bienenstand bekämpfen und unter Kontrolle halten. Später begannen wir die zweite Etappe, d.h. Ausbringen des Arzneimittels, um den Befall der weniger als 24 Stunden alten Larven zu verhindern, der in 44,1% der Fälle eintrat. Die 24 bis 48 Stunden alten Larven wurden nur in 4,8% der Fälle befallen, die 2 bis 4 Tage alten waren auf den Befall durch amerikanische Faulbrut widerstandsfähig. Wir verwendeten 75 mg Vesemycin AT (aktive Substanz Oxitetrazyklin) und 1 l Zuckersirup (1:1). Das Arzneimittel wurde jeden zweiten Tag ausgebracht, u. zwar abhängig von Volksstärke auf zweierlei Arten: a) starken Bienenvölkern verabreichten wir 200-500 ml Substanz im Brutraum; b) bei schwachen Bienenvölkern, die wegen schwerem Befall eine Bienengeneration verloren hatten, pulverisierten wir auf die Bienen auf den Waben 100-200 ml Arzneimittelsirup. Der heilsame Sirup wurde 15 mal appliziert.
  
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Bild 1. Bienenstand in Rimski Sancevi zur Zeit der Krankheit – Fest – stelung
Bild 2. Musterentnahhme von Waben fuer die ywveite microbilogische Diagnostig
Bild 3. Die Rahmen ohne gesunde Brut wurden yum Umschmelzen und zur Dezinfektion expeditiert
Bild 4. Arznei – Applikation durch Bespritzen der Wabentraeger bei schwaecheren
Bild 5. Isolatoren, aus welchem die jungen Bienen den Voelkern mit gestoerten Generationstruktur zugegeben wurden
Bild 6. Transfuzion der jungen Bienen aus dem Izolator in die schwaechen Bienenvoelker
Bild 7. Muster von alten dunklen und hellen Rahmen mit normaler gesunder Brut nach der Sanation
EINLEITUNG
                   Durch die undefinierten Gestzvorschriften und Ungleicheit der veterinären Weltdoktrin stellt die Bekämpfung der amerikanischen Faulbrut ein Weltproblem dar. Auf Grund der gestzlichen Vorschriften über die Bekämpfung von Vieh-Infektionskrankheiten in der SR Jugoslawien und R. Mazedonien wird bei der Sanierung der mit der amerikanischen Faulbrut betroffenen Bienenstände eine radikale Vernichtung der befallenen Bienenvölker einschliesslich Beuten vorgesehen.
                        Das „Veterinäre Handbuch“ aus dem Jahre 1989, das für SR Jugoslawien sowie R. Mazedonien gültig ist, sieht im XI Kapitel, Seiten 701-702 (Autoren: Dr. Nikola Fijan und Dr. Djuro Sulimanovic) eine Sanierungmöglichkeit des betroffenen Bienenvolkes durch Behandlung uns Selektion vor. Wir haben diese Moeglichkeit ausgenützt, verbessert und eine neue TECHNOLOGISCH -BIOGENETISCHE Methode eingeführt.
                        Die bisherigen in der Welt durchgeführten Untersuchungen (Park O. W. 1936-37) weisen darauf hin, dass die Bienen die infolge der amerikanischen Faulbrut gestorbenen Bruten aus den Waben entfernen, was das Hygieneverhalten der Bienen darstellt. Dieses Hygieneverhalten haben auch S. Taber, 1982; J. Kulincevic – Rothenbuhler W.C. 1982; Newton – Ostarijevski N.J. 1985 auf Apis melifera liguistika, sowie N. Bandzov 1990 auf Apis melifera carnica auf dem Gebiet der R. Mazedonien – Umgebung von Skopje, bestätigt.
                        Ausserdem wurde festgestellt, dass die Larven auf die vegetative Form von Bacillus larvae bei den unlängst gestorbenen Larven (Tarr H.L.A. 1937) nicht empfindlich sind. Eine schnelle Beseitigung der betroffenen Larven aus der Brut vor der Sporulation trägt der Tilgung der amerikanischen Faulbrut bei (Woodrow A.W. und Holst 1942).
                        Es ist bekannt, dass es weniger oder mehr widerstandsfähige Bienenvölker gibt, wenn es sich um amerikanische Faulbrut handelt (Rothenbuhler; Kulincevic – Rothenbuhler 1982; Bandzov 1990). Dank dieser Eigenschaft können durch die Selektion die auf amerikanische Faulbrut widerstandsfähigeren Bienen erreicht werden. Woodrow (1942) hat nachgewiesen, dass die Bienenlarven, die unterschiedlich alt sind, Unterschiede in der Widerstandsfähigkeit auf Bacilluus larvae zeigen. Die Wirksamkeit des Hygieneverhaltens der Bienen steigt in der Periode der Nektarweide (Rothenbuhler 1971) an. Durch Zugabe des reinen Zuckersirups erhöht sich das Hygieneverhalten (Thompson 1964; Mourer 1964).
                        Sturtevent und Revell (1953) haben festgestellt, dass die Bienen mit Hilfe der Honig-Ventilmechanismen auf dem Honigsäckchen auch bis 79% Sporen Bacillus larvae ausscheiden, bevor sie den Sirup in Waben einlegen. Thompson und Rothenbuhler (1957) haben das Hygiene-verhalten durch Entfernung von Sporen aus der den Larven bestimmten Nahrung, durch das Ventil auf dem Honigsäckchen, nachgewiesen. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Voraussetzungen, dass die Anwesenheit von kleiner Sporenanzahl in einem Bienenvolk zu der Infektion durch die amerikanische Faulbrut fuehrt, herscht heute die Meinung, dass eine viel grössere Sporenanzahl für eine Infektion nötig ist. Dies haben Tarr (1937), Hansen und Rasmunsen (1986) sowie Bandzov (1986 und 1990) in ihren Untersuchungen bestätigt.
                        Alle biherigen Kenntnisse über die amerikanische Faulbrut und deren Bekämpfung haben wir in unseren zweijährigen Untersuchungen (1995/96) in Rimski Sancevi und Maradik für die Anwendung der neuen TECHNOLOGISCH-BIOGENETISCHEN Methode zur Bekämpfung der amerikanische Faulbrut benützt, einschliesslich die Einführung neuer Originallösungen durch die Bildung von Isolatoren mit betroffenen Rahmen, das Ausschlüpfen der unbetroffenen jungen Bienen, die Rückgabe derselben zur Verbesserung der Generationstruktur und des Hygieneverhaltens. Einfach, biologisch gesagt, haben wir die TRANSFUSION DER JUNGEN BIENEN vorgenommen.
MATERIAL UND METHODEN
                        Die Untersuchungen wurden in der Nähe von Novi Sad in Rimski Sancevi in einem Bienenstand mit 56 Bienenvölkern, Eigentum von Borsos Istvan und Marica, durchgeführt. Unsere Arbeit begann am 08.07.1995 und daürte bis zum 03.09.1996, als die letzte mikrobiologische Analyse vorgenommen wurde. Die Krankheit wurde vom Bienenzüchter Lovrenovic Z. am 27.06.1995. (der Eigentümer war 6 Monate in Kanada abwesend) festgastellt. Die Beuten waren vom Type Langstrot-Rut (LR) mit 1-3 Ansätzen und Halbansatzen. Am 08.07.1995. überprüften wir alle 56 Bienenvölker und klinische Untersuchung stellten wir die Infektion mit amerikanischen Faulbrut fest, u.zw. in 52 Bienenvölkern mit unterschiedlichn Infektionsgraden von 1-16 Rahmen. Nur bei 4 Bienenvölkren haben wir keine Infektion festgestellt. Der Autor hat in seinem privaten Labor in Maradik,die Anwesenheit von Bacillus larvae mikroskopisch diagnostiziert. Die Infektion des Bienenstandes durch amerikanische Faulbrut haben wir sogleich dem Veterinärwissenschafts-Institut in Novi Sad angemeldet. Am 13.07.1995. ist die Kommission an Ort und Stelle ausgegangen und durch klinische Überprüfung die amerikanische Faulbrutfestgestellt und zwei Waben-und-Brutmuster, Grösse eines LR Rahmens 43×20 aus den Beuten Nr. 35 und 43 sowie die Bienen aus der Beute Nr. 44 entnommen. Die Kommission hat am 13.07.1995. dasa Protokoll Nr. 9 verfasst. Die Ergebnisse der Überprüfungen wurden dem Bienenstand-Eigentümer sowie der veterinären Provinzinspektion in Novi Sad zugestellt.
                        In der Zeit vom 14. bis 17.07. haben wir die Sanation des Bienenstandes vorgenommen. Erstens haben wir den ganzen Honigüberschuss, der sich in den Beuten befand, ausgeschleudert (130 kg). Die ganze Operation haben wir in zwei Phasen geteilt. Die erste Sanatinsphase sieht die technologisch-biologische Methode vor. Von allen betroffenen Bienenvölkern (52) haben wir 580 mit der amerikanischen Faulbrut betroffenen Rahmen herausgenommen. Bei 330 Rahmen waren keine lebenden Larven und Puppen; tote Larven der amerikanischen Faulbrut waren anwesend. Danach haben wir das Wachs umgesachmolzen und die Rahmen desinfiziert. Die Desinfektion der Rahmen erfolgte mittels Bienenzüchter-Messer und danach mit daer Flamme. In die desinfizierten Rahmen hben wir sogleich die Wabenunterlagen gelegt. Von den restlichen 250 Rahmen, in welchen auch lebende unbetroffene Larven und Puppen existierten, haben wir zusamnen mit den vorhandenen Bienen auf dem Rahmen ohne Bienenkönigin 5 Isolatoren mit 50 Rahmen im Bienenstand selbst formiert, was eine Neuheit darstellt im Verhältnis zu der älteren Methode „BEKÄMPFUNG DER AMERIKANISCHEN FAULBRUT IN DER LR BEUTE DURCH DIE ÜBERHÄNGUNGSMETHODE“ (Zagreb 1986) veröffentlicht im Zeitschrift „Pcelar“ (Bienenzüchter) 10/86:, 305-306.
                        Infolge der grossen Betroffenheit ausch mit Varroa haben wir je 5 mit Fluvalinat durchgetränkten Leisten gestellt. Die Isolatoren haben wir 21 Tage gehalten bis zum Ausschlüpfen von allen gesunden und jungen Bienen, die wir schrittweise den schwächeren Bienenvölkern, welche die Generationsstruktur der Jingbienen infolge der amerikanischen Faulbrut verloren hben, zugegeben und auf diese Weise auch ds Hygieneverhalten verbessert haben. Auch diese Rahmen wurden stufenweise zum Wachsumschmelzen, zur Desinfektion und zum Aufstellen der Wabenunterlagen gesandt.
                        Nach der Sanierung haben wir alle Bienenvölker, aus welchen betroffene Rahmen entommen wurden, in drei Gruppen geteilt und am 17.07.1995. neue Bezeichnungen festgelegt.
                        I Gruppe SCHWACHE (12) mit je 1-3 Brutrahmen und wenigstens 3-5 Bienenbahnen wurde mit 1-12 bezeichnet.
                        II Gruppe MITTLERE (25) mit je 4-5 Brutrahmen und wenigstens 5-7 Bienenbahnen wurde mit 13-37 bezeichnet.
                        III Gruppe STARKE (15) mit je 7-9 Brutrahmen und wenigstens 8-10 Bienenbahnen wurde mit 38-52 bezeichnet.
                        Vier unbetroffene Beuten erhielten die Bezeichnung 53-56.
                        Diese technologisch-biologische Methode, die wir beim Bienenvnolk (sozialer Organismus) angewendet haben, kann mit veterinärmedizinschen Worten als ein chirurgischer Eingriff - Entfernung des kranken Wabenteiles (Gewebe) ausgedrückt werden.
                        Bei diesem Bienenstand konnten wir die krankheit in nur 3 Tagen bekämpfen, unter Kontrolle halten und eine erfolgreiche Rehabilitation in der zweiten Phase ermöglichen; das ist die Anwendungdes Arzneimittels in den nächsten 15 Behandlungen zum Ziele der Vermeidung weiterer Ifektion der jungsten Larven, bis 24 Stunden alt, die in 44,1% der Fälle krnk werden. Die 24 bis 48 Stunden alten Larven werden in 4,8% der Fälle und ältere als 48 Stunden sehr schwer oder nie krank (Waoodarow 1942). Wir haben dasa Medikament Antibiotik Vesemycin AT vorbereitet (das sich in der Überprüfungsphase befindet), das aktive Substanz Oxitetrazyklin enthält. Wir haben 75 mg aktiver Substanz Oxytetrazyklin, gelöst im Zuckersirup 1:1, verwendet. Der heilsame Sirup haben wair am Tage dessen Verwendung vorbereitet, u.zw. in der für diesen Tag nötigen Menge. Die Verwendung erfolgte auf zweirlei Arten:
                        Zugabe von 200-500 ml im Brutraum bei stärkeren Bienenvölkeren, die ihre Generationsstruktur nicht verloren, jeden zweiten Tag in den nächten 30 Tagen (15 Arzneimittel-Applikationen und 15 Ernährungen mit gewöhnlichem Sirup).
                        Bespritzen der Waben und Bienen mit 100-200 ml bei schwächeren Beinenvölkern, d.h. bei der ersten Gruppe, die infloge der schweren Betroffenheit ihre Generationstruktur verloren haben. Diesen Benenvölkern haben wir junge Bienen aus dem Isolator zugegeben (Transfusion) und auf diese Weise die Generationstruktur verbessert und die Bedingungen für eine Selbsternährung mit dem heilsamen Sirup geschaft.
                        Nach 30 Tagen haben wir den Bienenstand für ganz gaesaunda gehalten und die Medikmnent-Applikation unterbrochen. Kein einziges Bienenvolk bekam bis heute eine auch minimale Menge von Medikamenten als eine Prävention. Der Autor dieses Projektes akzeptiert die Prävention bei gesaunden Bienenvölker nicht, wie auch der Autor des Fettflandes mit Oxitetrazyklin, Dr Wilson in siener Doktordissertation sagt, dass es verboten sei, den Flanden den gesaundaen Bienenvölkern zaua ageben. Als Pharmazeut soll ich sagen, dass jede Arznei, besonders Antibiotika, die einem gesunden Organismus gegeben wird, ein Gift darstellt (Pharmakopea).
                        Von 4 unbetroffen Bienenvölkern (53-56) wurde das Material zur Produktion von 80 Bienenköniginen genommen (20.07.1995.) und zum Bienenstand des Autors in Maradik, 35 km vom experimentalen Bienenstnd entfernt, transportiert zum Züchten und Befruchten, da der Autor seit 1996 die Bienenköniginen mit Hygienverhalten produziert. Als wir am 15.08.1995. mit den Vorbereitungen füf das Überwintern der Bienenkönigin begannen, ersetzten wir die schwächsten Bienenköniginen durch 25 Neubefrüchteten. In der Zeit 06-08.10.1995. haben wir 50 Bienenvölker und 5 Nukleuse für das Überwintern vorbereitet.
                        Im Jahre 1996 haben wir auch 31 restlichen Binenköniginen durch die jungen ersetzt, die ein ausgezeichnetes Hygineverhalten gezeigt haben. Für das Überwintern haben wir 60 Bienenvölker vorbereitet.
ERGEBNISSE
                        Die Ergebnisse der Laborprüfungen von am 13.07.1995. entnommenen Mustern standen uns am 14.07.1995. zur Verfügung; der Befund Nr. 2281 lautet wie folgt: Amerikanische Faulbrut – Pestis apium pozitiv; Varroa jacobsoni – pozitiv; Ascosphera apis – pozitiv; Nosema apis – pozitiv.
                        In der Zeit von 14-17.07.1995. während der ersten Sanierungsphase, erhielten 52 Bienenvölker je zweimal den heilsamen Sirup. Die Nektar-Wiesenmeide war gut und der Tageseintrag betrug 600-1200 g (bei mittleren Bienenvölkern 800 g). Ausser den vorhandenen stehen gelassenen Rahmen (557) haben wir in der ersten Phase 210 Rahmen mit Wabenunterlagen eingelegt, die durch die gute Nektarwaeide sehr schnell gebaut und von Bienenköniginen mit Eiern besetzt worden sind.
                        Die zweite Sanierungsphase dauerte von 19.07. bis zum 12.08.1995. In dieser Phase waurden die Bienenvölker (52) noch 13 mal mit heilsamen Sirup behandelt.
                        Der veterinäre Provinzinspektor kam in der zweiten Sanierungphase zweimal zum Binenstand u.zw. am 28.07. und 11.08.1995. Dabei kontrollierte er je 26 Bienenvölker nach siener Auswahl und fand keine Symptome der amerikanischen Faulbrut. In der zweiten Sanierungphase gaben wir noch 180 Rahmen mit Wabenunterlagen zu. Der Autor und seine Mitarbeiter nahmen in der zweiten Sanierungphase 13 Kontrollprüfungen wor und in keiner fanden sie Syptome der amerikanischen Faulbrut.
                        Als wir am 15.08.1995. mit den worbereitungen für das Überwintern begannen, ersetzten wir 25 schwächsten Bienenköniginen.
                        Drei Monate nach der ersten klinischen Feststellung der amerikanischen Faulbrut, d.h. am 27.09.1995. entnahn der Forscher des Veterinärinstitutes Novi Sad 5 neuen Wabenmuster mit der Brut 10×10 nach seiner Auswahl zvecks der mikrobiologischen Diagnostik, u.zw. aus den Beuten Nr 5, 13, 18, 35 und 38. Ausser der Musterentnahme führte er auch klinische Überprüfung der zehn zusätzlichen Bjenenwölker durch, und bemerkte keine Symptome der amerikanischen Faulbrut, Darüber werfasste er am 27.09.1995. das Protokoll Nr 11.
                        Die Ergebnisse der mikrobiologischen Laborprüfungen standen am 04.10.1995. unter Nr 3006/13 zur Verfügung. Der Befund war: Varroa jacobsobi – positiv im Muster Nr. 4; Amerikanische Faullbrut – Pestis apium – negativ; angebaute Wabenkultur – negativ.
                        In der Zeit vom 06. Bis 08.10.1995. wurden 50 Bienenvölker und 5 Nukleuse für das Überwintern vorbereitet. 48. Bienenvölker wurden überwintert, und der Verlust von 8 Bienenvölker hielten wir für normal, da sie hungers gestorben sind. Die detaillierte Überprüfung erfolgte am 02.04.1996. und in keinem Bienenvolk wurden Symptome der amemrikanischen Faulbrut bemerkt. Der Bienenstand gab im Jahre 1996 800 kg Honig, 80 Bienenköniginen, 20 Schwärme; 800 Rahmen mit Wabenunterlagen wurden aufgebaut und 60 Bienenvölker für das Überwintern vorbereitet.
                        Der Forscher des Veterinärinstitutes in Novi Sad führte am 26.08.1996. im unseren Auftrag die Überprüfung von 15 Bienenvölkern nach seiner Auswahl durch und die klinische Untersuchung konnte keine Symptome der amerikanischen Faulbrut zeigen.
                        Von 5 Bienenvölkern mit den Bezeichnungen 3, 8, 21, 27 und 35 wurden Wabenmuster mit der Brut zur mikrobiologische Laboranalyse – Diagnostik – entnommen und das Protokoll Nr. 1/96 am 26.08.1996. verfasst. Die Ergebnisse der Übersrüfungen Nr. 3206/213-217 vom 03.09.1996. zeingen bei allen 5 Mustern ein negatives Ergebnis auf amerikanische Faulbrut Pestis apium sowie auf die angebaute Wabenkultur.
DISKUSSION
                        Die durchgeführten zweijährigen Untersuchungen vom 08.07.1995. bis zum 03.09.1996. haben gezeigt, dass die amerikanische Faulbrut durch die kombinierte TECHNOLOGISCH-BIOGENETISCHE Methode einschliesslich die Oxitetrazyklin-Behandlung in sehr kleinen Dosen und in sehr kurzer Zeitspanne sehr erfolgreich bekämpft werden kann.
                        Trotz der Tatsache, dass die Bekämpfung der amerikanischen Faulbrut in der SR Jugoslawien und R. Mazedonien offiziell in der Zuständigkeit des Veterinärdienstes ist, ist es bekannt, dass die Bienenzüchter oft Antibiotika und andere Arzneimittel, auch fehlerhafte, und auf unrichtige Weise und in nicht entsprechenden Dosen (am meisten zu hohen) verwenden. Aus diesem Grunde stellt diese Methode zur Bekämpfung der amerikanischen Faulbrut durch eine technologisch-biogenetische Kombination sowie eventuelle Therapie mit Oxitetrazyklin (der Autor dieses Projekts hat sehr gute Ergebnisse nur mit dieser Methode erreicht) eine bedeutende Verbesserung im Vergleich mit den bisherigen Methoden (Selektion und Überhängung) dar. Die schlechteste Methode ist die jetzt gesetzlich zugelassene Methode, die im Kurzen lautet: “Vernichten und verbrennen!”
                        Alle bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen und Erfahrungen in der Welt sowie diese neueste Methode der Bekämpfung der amerikanischen Faulbrut, die bestätigt worden sind, können infolge der einzelnen Angestellten aud den Regierungs-und-Bienenzuechter-Kreisen nicht and Licht kommen, was, glaube ich, nicht nur in SRJugoslawien und R. Mazedonien, sondern auch in änlicher Weise in vielen andern Laendern der Fall ist. Aus diesem Grund schlage ich der APIMONDIA vor, bald wie möglich die Möglichkeit der Einleitung einer einheitlichen veterinären Weltdoktrin für die Bekämpfung der amerikanischen Faulbrut zu überprüfen und die bisherige veraltete Mentalität des XX jahrhunderts “vernichten und verbrennen” zu verlassen um ins XXI Jahrhundert mit der neuen Mentalität “retten, bewahren und profitieren” eingehen zu können.
1. Mr Naum Bandzov, 2. ???    3. Dr W. Ritter,      4. Prof. Dr Djuro Sulimanovic